Meine Hermes Baby-Schreibmaschine
   

Biografisches

Meinrad Braun

Meinrad Braun bei einer Lesung in der Galerie Reutter. Foto: Irene Kupsch

Meinrad Braun bei einer Lesung in der Galerie Reutter.
Foto: Irene Kupsch

Geboren 1953 in Ulm
1973 Studium in Freiburg: Zunächst Völkerkunde, Volkskunde und Paläanthropologie , anschließend Medizin, abgeschlossen 1984, promoviert in Freiburg
Seit 1986 in Mannheim lebend, verheiratet, zwei Kinder
Seit 1988 Praxis als ärztlicher Psychotherapeut in Bad Dürkheim. Tätig in der Krankenversorgung, der Psychotherapeutenausbildung und als Gutachter.

2005 erschien die Tagebucherzählung »Casa dei Nani«, mit Cyanotypien des Ludwigshafener Künstlers Günther Wilhelm, bei Swato Zapletal in Prag im Bleisatz gedruckt, darin fünf Originalgrafiken.

2006 erschien der Roman »Winterreise«, eine Erzählung aus dem Jahre 1953, im Axel Dielmann Verlag Frankfurt.

2007 erschien der Kriminalroman »Das Schwedengrab« im Emons-Verlag Köln.

Ebenfalls 2007 erschien im Emons-Verlag der Roman »Fürchten lernen«.

2008 erschien die Erzählung »Die künstliche Demoiselle«, angeblich ein Fragment aus Giacomo Casanovas Lebenserinnerungen, illustriert mit Gummidrucken von Günther Wilhelm, gefördert vom Kulturamt der Stadt Mannheim und der »Initiative Buchkultur« Ludwigshafen, im Llux-Verlag Ludwigshafen.

2008 erschien im Emons-Verlag der Roman »Fliegende Fische«.

Zwei Erzählungen wurden 2008 bei Literaturwettbewerben ausgewählt. Die Erzählung »Ferrari« erschien in der Anthologie »Mannheimer Morde« (2008) und »Donau Blues« im Erzählband »Grenzen überschreiten« (2008).

Im Frühjahr 2009 erscheinen im Emons Verlag Köln der Roman »Fließende Welt« und im Llux-Verlag Ludwigshafen die illustrierte Erzählung »Indisches Tagebuch. Reisebilder 1973«, im Frühjahr 2011 ebenfalls im LLux-Verlag Ludwigshafen die Erzählung »Die traurige Geschichte vom Glück der Alexina Barbin. Stimmen. Kein Geständnis.«

Meine Themen kommen immer wieder aus meiner Arbeit, aus der Begegnung mit Menschen, mit deren Leben, dem Versuch, gemeinsam Probleme zu beschreiben und Lösungen zu suchen, manchmal auch alles so zu lassen, wie es ist.
Schuld spielt häufig eine Rolle. In meinem Klientel befinden sich nicht selten Opfer, hin und wieder auch Täter. Der Umgang mit Schuld ist auch ein fachliches Thema in Seminaren, Vorträgen, die ich anbiete, ein existentieller Grenzbereich der Psychotherapie, der mich seit Jahren beschäftigt: Die Antinomie von Schuld und Gabe, der Tausch in Beziehungen interessieren mich. Georges Bataille, Michel Foucault und Jean Baudrillard, damit auch Nietzsche, sind gern gelesene Mentoren.

Reisen wirken noch immer nach, auch Fernreisen, die ich in der Zeit meines Völkerkundestudiums unternahm. Historische Themen interessieren mich, damit auch Zeit. Wie Realität entsteht, was Person konstituiert.

Nicht zuletzt kann ich das Schreiben nicht lassen, das ein besonderer Zustand ist; in dem die Grenze überschritten wird, wo aus den Worten entsteht, was zuvor nicht vorhanden war.

Pressestimme

Mit Vernunft ist das Böse nicht zu packen
Der Mannheimer Krimiautor Meinrad Braun über Albhöhlen, Satanisten und einen gemütlichen Romanhelden.
Artikel aus der Rheinpfalz vom Juli 2007 als PDF